« Caritas Christi urget nos »
(2 Cor 5:14)

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27. Mai: P. José Ornelas Carvalho für eine zweite Amtszeit wiedergewählt 
 

P. General und zwei Ratsmitglieder gewählt

Wie bereits per E-Mail mitgeteilt wurde P. José Ornelas Carvalho für eine zweite sechs-Jahres-Amtszeit als Generaloberer im Amt bestätigt. „Ich danke Ihnen für das Vertrauen in mich und Ihren Einsatz  für die Kongregation in der wir gemeinsam für die Zukunft einstehen“, sagte P. Ornelas nachdem er die Wahl als Generaloberen angenommen hatte. „Möge der Herr mit uns auf unseren weiteren Wegen sein.“ P. Ornelas legte die ersten Gelübde in der Kongregation im Jahre 1972 und wurde 1981 zum Priester geweiht. Früher diente er als Provinzial Portugals. 

Nach der Wiederwahl des Generaloberen fuhr das Kapitel fort die Ratsmitglieder zu wählen. P. Paulus Sugino aus der Indonesischen Provinz wurde als erster gewählt. P. Sugino legte die Gelübde 1979 ab und wurde 1982 zum Priester geweiht. Er arbeitete in der Ausbildung und in der Leitung des Provinzialates. 

P. Claudio Dalla Zuanna wurde als weiteres Ratsmitglied für seine nunmehr zweite Amtszeit gewählt, nachdem er bereits 2003 in den Rat gewählt worden war. Gebürtig aus der norditalienischen Provinz, diente er der Provinz Mosambik bevor er seinen Dienst in Rom antrat. Er legte die Gelübde 1978 ab und wurde 1984 zum Priester geweiht. 
 

Brüderliches Leben und Mission

Wie schon am Dienstag, so starteten die Delegierten auch den heutigen Tag in kleinen Gruppen, in denen die Sprachen und Kulturen sich vermischten. An diesem Morgen konzentrierten sich die Diskussionen auf Wege, wie man Mitbrüder besser in die Mission der Kongregation integrieren kann. Oder besser noch, was getan werden könnte, um mehr Mitbrüdern ein Annehmen und Verinnerlichen der Mission der Herz-Jesu-Priester zu ermöglichen – gründen sowohl ihr Arbeiten als auch ihr Gemeindeleben in der Eucharistie? 

Erneut kristallisierten sich schnell gemeinsame Ansichten bei der gemeinsamen Besprechung der Gruppendiskussionen heraus. Die Mitglieder der Kongregation müssen sich zunächst darüber im Klaren sein, was es bedeutet ein Dehonianer zu sein, bevor sie das dehonianische Charisma mit anderen teilen kann. Ein Leben in der Gemeinschaft, die Hervorhebung des persönlichen und gemeinschaftlichen Gebets, Teilen und in Transparenz zu leben sind alles Bestandteile dessen, was einen SCJ ausmacht. Diese SCJ Spiritualität muss bereits in den Anfängen der Ausbildung gelehrt und danach stetig gesteigert werden. 

Die Internationalität der Herz-Jesu-Priester müssen die Mitbrüder, vor allem die jungen, verinnerlichen. Einige Diskussionsgruppen schlugen vor, dass diejenigen, die sich in der Ausbildung befinden – die Ausbilder eingeschlossen – kulturübergreifende Erfahrungen als Teil ihrer Studien erfahren sollten. Zu jedem Zeitpunkt im Leben eines SCJ sollte er offen sein „über seinen eigenen Horizont hinauszublicken“, und sein Herz und seinen Verstand für eine Vielzahl an Möglichkeiten offen zu halten. Die Mitbrüder müssen einen missionarischen Geist entwickeln; eine Bereitschaft für neue Kulturen und neue Ideen offen zu sein. 

Ferner wurde die Notwendigkeit betont, dass jeder Mitbruder der Kongregation zumindest eine weitere Fremdsprache lernen sollte. 

Wie bereits in den Diskussionen der letzten Woche zum Ausdruck gebracht wurde, könnte ein Gemeinschaftsprojekt dazu beitragen, den Gemeinschaftssinn zu stärken. Es müsse eine bessere Kommunikation – sowohl intern als auch extern – gegeben sein. Wie kann man einen besseren Informationsaustausch zwischen den Bereichen gewährleisten? Wie kann man das Internet als Kommunikationsmittel besser ausnutzen? Eine Gruppe schlug vor, dass elektronische Präsentationen in jedem Bereich in regelmäßigen Abständen entwickelt und mit den anderen geteilt werden könnten. 

Besondere Gewichtung sollte auf die Arbeit mit der Jugend gelegt werden, was bedeuten könnte, an ihrer Ausbildung teilzuhaben (besonders auf Universitätsebene) und an nicht-akademischer Jugendarbeit mitzuwirken. Ferner müssen auch die Bereiche der sozialen Missionsarbeit und die Themen Gerechtigkeit und Frieden, sowie Probleme der Immigranten und die stetig wachsende Globalisierung der Welt beachtet werden. 

Manche Gruppen äußerten ihre Bereitschaft, die Mission der Kongregation nach China und Paraguay hin zu erweitern, während andere vorschlugen, sich erneut auf Europa zu konzentrieren, wo die Säkularisierung in vielen Bereichen bereits Einzug gehalten hat. Anstatt Europa „aufzugeben“ meinte eine Gruppe, die SCJ sollten sich auf die Re-Evangelisierung des Kontinents kümmern. 

Nachdem die Gruppen gesprochen hatten, gab es die Möglichkeit, persönliche Meinungen über die Diskussion an diesem Morgen zu äußern. Ein Delegierter merkte an, dass vieles von dem, was vorgeschlagen wurde, keineswegs neu ist. In vorherigen Kapiteln und anderen internationalen Zusammenkünften wurde bereits mehrfach die Notwendigkeit betont, dass die SCJ mehr als nur eine Sprache beherrschen sollten. Vielleicht könnte das Kapitel dieses Mal, anstatt nur die Dinge, die gemacht werden sollten, beim Namen zu nennen, konkrete Möglichkeiten erarbeiten, wie man diese Dinge in die Tat umsetzen kann. Wie kann die Kongregation anstatt zu mahnen, man solle eine zweite Sprache lernen, sicherstellen, dass dies tatsächlich auch gemacht wird? Dies – Sprachkenntnisse – war nur eines der Beispiele der wiederholten Themen und Bedenken. 

Indessen merkte ein Delegierter an, dass das erlernen einer zweiten Fremdsprache zwar immer von Vorteil ist, dies jedoch nicht Mittelpunkt der Anliegen der Kongregation sei. Immer wieder ist es das Leben in der Gemeinschaft, das sich als wichtigstes Thema herauskristallisiert. Wie können die SCJ ein Leben führen, das mehr orientiert ist an der dehonianischen Realität? Wie können sie einander bessere Mitbrüder sein? „Sprachkenntnisse sind wichtig, jedoch sind unsere Hauptanliegen über religiöses Leben begründet in Gemeinschaften in denen eine gemeinsame Sprache gesprochen wird.“ 
 

Berichte der Provinzen

Während des gesamten Kapitels hören die Delegierten immer wieder kurze Berichte über die verschiedenen Bereiche der Kongregation. Am Mittwoch hörte die Zusammenkunft den Bericht der Provinz der Vereinigten Staaten von Amerika. P. Tom Cassidy, Provinzial, sprach über drei „Gemeinschaftsarbeiten“ der Provinz: die Herz-Jesu-Schule für Theologie (an der viele Mitglieder der Kongregation am ESL-Program [ESL= „English as a Second Language“ – „Englisch als Zweitsprache“] teilgenommen haben), die „Sacred Heart Southern Missions“ (die sich auf Gemeinde-, Bildungs- und Sozialarbeit innerhalb der neun nördlichen Landkreise Mississippis konzentrieren), sowie die St. Joseph’s Schule für Indianer in South Dakota (eine Schule für gefährdete Kinder der Ureinwohner Amerikas). 

Er erzählte viel über die gemeinschaftlichen Bemühungen des Provinzialates, einschließlich der finanziellen Unterstützung der Missionen Asiens, dem Aussenden von Mitbrüdern in andere Bereiche (wie beispielsweise Indien oder Südafrika), ESL, sowie kulturelle Austauschprogramme mit der St. Joseph’s Schwesternschule in Handrup, Deutschland. P. Cassidy bemerkte weiterhin, dass die Provinz Indonesien und den Vereinigten Staaten in Kürze Mitbrüder austauschen werden. P. Christianus Yoseph Hendrik wird bald die Missionsarbeit der SCJ in South Dakota unterstützen; man hofft, dass ihm in Zukunft viele indonesische Mitbrüder nachfolgen werden. 

P. Cassidy bemerkte auch, dass sich die US Provinz auch Herausforderungen stellen muss – besonders die älter werdenden Mitbrüder, die in ihrer Anzahl abnehmen – jedoch besteht auch Hoffnung für die Zukunft. 
 

Zusammenfügungskomitee

Ein Komitee arbeitet daran, die Arbeit des Kapitels zusammen zu fügen, um es den Delegierten zu erleichtern, die Themen zu identifizieren und zu entscheiden, was weiter getan werden muss um diese besser ansprechen zu können. 

Während des letzten Kapitels haben sich drei Themen herauskristallisiert: Gemeinschaft, Spiritualität und Mission. Diese Themen wurden in das Kapitel 2009 mit übernommen. Dennoch liegt der Fokus nunmehr darauf, wie jedes dieser Anliegen mit der Liebe Christi verwoben ist. Dies ist der Kern von dem aus die Kongregation leben und arbeiten kann. 

Das Komitee hat eine Liste mit spezifischen Sachverhalten zusammengestellt, die sie den Diskussionen des Plenums und den Berichten entnommen haben Die Arbeit an der Ausarbeitung dieser Themen wird fortgesetzt.

 

 




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NOTE: The majority of photos taken at the General Chapter will be posted at the congregational website, http://www.dehon.it.

I'll be posting some of the photos I take at http://www.scjusa.smugmug.com To see them, click on the first gallery, or go directly to: http://scjusa.smugmug.com/gallery/8259359_fwcwx#540413616_85pae

Mary Gorski

 

 

 

 

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