25. Mai: Einkehrtag
Sr. Maria Ko leitete zwei Konferenzen während des Reflektionstages am Montag.
Die Liebe Christi
Sr. Maria Ko, Don-Bosco-Schwester, führte die Delegierten durch eine Tag der Einkehr und Reflektion als Vorbereitung für die Diskussionen um das Instrumentum Laboris. Sr. Maria besitzt umfassende Vorkenntnisse unter anderem in der Seminaristenausbildung (sie unterrichtet die Auslegung des Neuen Testaments in Rom, Hong Kong und anderorts), der Entwicklung und Umsetzung von Workshops und Vorträgen auf der ganzen Welt und hat darüber hinaus ausführlich über interkulturelle Gesellschaften geschrieben.
Zu Beginn stellte sie fest, dass das Generalkapitel eine Zeit der Herausforderung für die Kongregation darstellt, jedoch auch eine Gelegenheit bietet die „Herzen zu öffnen“ und sich durch den „Herrn überraschen zu lassen.“ Das Leben eines geweihten wird genährt von der Liebe die „keine statische Realität“ ist, sondern eine, „die bewegt“. Ordensleute sind aufgerufen die Herrlichkeit der Liebe Gottes zu reflektieren und über seine eigenen Grenzen hinauszugehen.
Das Thema dieses Generalkapitels ist „Die Liebe Christi verpflichtet uns.“ Sie erklärte, wie der hl. Paulus, gestärkt und inspiriert durch die Liebe Christi, verpflichtet wurde das Evangelium zu verkünden. Heutzutage können auch die SCJ durch die Liebe im Dienste des Evangeliums zu stehen verpflichtet sein. „Ein kleiner, demütiger Mensch kann etwas Wunderbares vollbringen, wenn er es erlaubt durch Gott geformt zu werden. … Die Liebe Christi ist solch eine starke Kraft.“
„Die Liebe Christi, die Liebe Gottes, durchströmt unsere Herzen durch den Hl. Geist. Die Idee des „Durchströmens“ ist eine sehr wichtige. Sie gibt einem das Gefühl von Reichhaltigkeit und Überfluss.“
Nach der ersten Präsentation von Sr. Maria, wurden die Delegierten aufgefordert einige Zeit in Meditation zu verbringen, über die Regel des Lebens zu reflektieren und die Aufgaben des Kapitels mit den Augen des Herzens Christi oder der Liebe Christi zu betrachten. „Was ist Ihre Vorstellung von Liebe?“ fragte sie. „Haben Sie ein Herz aus Stein, oder erlauben Sie ihrem Herzen von Gott durchströmt zu werden? Erlauben Sie sich von Gott überrascht zu werden? Wie hören Sie auf ein Herz aus Liebe- wie handeln sie damit?“
Nach dieser Zeit der persönlichen Reflektion, versammelten sich die Delegierten für die Anbetung.
In der Sitzung am Nachmittag reflektierte sie erneut darüber, wie die Liebe Christi einen verpflichtet. Man braucht ein Herz, das in Harmonie mit dem Herzen Christi steht um tatsächlich bewegt zu werden in dieser Liebe zu handeln.
„Wir sind berufen Christus zu folgen, jedoch ist Christus kein Stillstand. Wir sind dazu berufen Christus zu folgen, aber auch kontinuierlich daran zu arbeiten, in seinen Fußstapfen zu wandeln.“ Liebe öffnet einem eine intuitive Einsicht über den Anderen, es ist die Basis für Harmonie.
Vollkommen zu Lieben ist etwas, dass man üben muss, so wie man üben muss ein Instrument zu spielen, damit man es beherrscht.
„Füllen Sie nicht bloß die Stille mit Wörtern,“ drängte sie ihre Zuhörer. Manchmal ist es wichtig einfach „da zu sein und zuzulassen, dass Seine Liebe tiefer in unsere Herzen eindringt.“
Sr. Maria kam dann auf Gemeinschaften zu sprechen und wie eine Gemeinschaft vereint durch die Liebe aufblühen kann. In dieser globalisierten Welt mit ihren vielen Kulturen, die sich oftmals miteinander im Konflikt befinden, können religiöse Gemeinschaften ein Vorbild dessen sein, was möglich ist, wenn eine Gemeinschaft auf Liebe gründet. Innerhalb der örtlichen Gemeinschaft und der größeren Gemeinschaft der internationalen Kongregation gibt es viele Unterschiede. Dennoch kann es durch die Liebe Christi Harmonie selbst inmitten der größten Verschiedenartigkeit geben. „Betrachten Sie die Apostel,“ meinte sie. „Jesus hat sie nicht deswegen ausgewählt, weil sie homogen waren.“
Am Ende der nachmittäglichen Präsentation wurden die Delegierten gebeten, ihre Gedanken über die Impulse von Sr. Maria mitzuteilen. Viele bekräftigten, dass ihre Worte eine großartige Ergänzung zu der Arbeit des Kapitels darstellt, besonders, da sie in die Diskussionen über das Instrumentum Laboris überleiten.
Vollständige Präsentationen
Die zwei Präsentationen Sr. Marias werden in verschiedenen Sprachen auf der Internetseite der Kongregation unter: http://www.dehon.it zur Verfügung gestellt.
Der Auswahlprozess der Leitung beginnt
Vor Ende der Sitzung wurde den Delegierten Wahlzettel ausgehändigt, um mögliche Kandidaten für das Amt des Generalobersten und dessen Beisitzer anzugeben. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich dabei um eine „Strohwahl“ handelt. Das Nominierungsverfahren ist nur der erste Schritt zur Bestimmung einer neuen Leitung. Die Wahlzettel werden zu Beginn der Sitzung am Dienstag eingesammelt.
NOTE: The majority of photos taken at the General Chapter will be posted at the congregational website,
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I'll be posting some of the photos I take at http://www.scjusa.smugmug.com To see them, click on the first gallery, or go directly to: